©2019 by Studie zur anhaltenden Trauerstörung der Universität Zürich

STUDIE ZUR ANHALTENDEN TRAUERSTÖRUNG
DER UNIVERSITÄT ZÜRICH

Helfen Sie uns, Trauer besser zu verstehen

Wir laden Sie herzlich ein, an einer interkulturellen Studie zur anhaltenden Trauerstörung der Universität Zürich teilzunehmen.

Wir suchen Personen, welche einen Online-Fragebogen von zu Hause aus ausfüllen möchten. Dieser Online-Fragebogen enthält Fragen zu Ihrer persönlichen Trauererfahrung sowie Ihrer allgemeinen physischen und psychischen Gesundheit.

Der Verlust einer nahestehenden Person durch Tod ist eine häufig vorkommende aber dennoch schwierige Lebenserfahrung. Die meisten Menschen sind in der Lage, ihren Verlust mit etwas Zeit und Beistand von anderen zu bewältigen, während andere mit anhaltenden Problemen zu kämpfen haben. Eine schwere, lang anhaltende und oftmals behandlungsbedürftige Beeinträchtigung, die durch Tod oder Verlust eines geliebten Menschen verursacht wird, wurde im ICD-11 (Diagnosemanual) als „Anhaltende Trauerstörung“ eingeführt.

Mit Blick auf diese neue Diagnose setzt sich der Lehrstuhl für Psychopathologie und Klinische Intervention der Universität Zürich mit den Veränderungen im Denken und Erleben der Hinterbliebenen als Reaktion auf einen schwerwiegenden Verlust auseinander. Dabei legt die Forschungsgruppe von Dr. Clare Killikelly den Fokus auf die Untersuchung der Symptome von Trauer sowie Unterschiede in den Trauerreaktionen in verschiedenen Kulturen.

Aus den Ergebnissen der Studie wird ein kultursensitives Online-Messinstrument entwickelt, welches in der Zukunft helfen soll, Personen, die unter anhaltender Trauerstörung leiden, besser zu identifizieren und damit besser unterstützen zu können.

 

LINK ZUR STUDIE

GESCHLOSSEN

 

TEILNAHMEKRITERIEN

Personen, welche folgende Kriterien erfüllen, sind herzlich eingeladen, an der Studie teilzunehmen:​

  • Deutschsprachige Personen ab 18 Jahren.

  • Verlust einer nahestehenden Person durch Tod liegt höchstens 10 Jahre zurück.

  • Keine schweren psychischen Störungen (Depressionen, Suizidgefährdung, gegenwärtige Schizophrenie).

  • Nicht in einer gegenwärtigen psychiatrischen Behandlung.

  • Momentan nicht in einer psychologischen Behandlung aufgrund einer Trauerstörung.

 

ABLAUF

Der Online Fragebogen enthält Fragen zu Ihrer persönlichen Trauererfahrung und Ihrer allgemeinen physischen sowie psychischen Gesundheit. Diese Umfrage wird etwa 1 Stunde in Anspruch nehmen. Sie können die Umfrage bequem online von zu Hause aus ausfüllen.
Wir empfehlen, die Studie in einer Sitzung zu bearbeiten. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie jederzeit zur Umfrage zurückkehren und weitermachen, wo Sie abgebrochen haben. Benutzen Sie hierzu den ursprünglichen Link. Vielen Dank!

 

ZIEL DER STUDIE

Die oben erwähnte Studie zur anhaltenden Trauerstörung ist ein Teil einer grossen interkulturellen Studie, die zudem in Japan und China durchgeführt wird. Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht verschiedene Symptome von Trauer bei chinesischen, japanischen und schweizerischen Hinterbliebenen. Weiterhin zielt sie darauf ab, die interkulturellen Unterschiede im emotionalen Ausdruck der Hinterbliebenen zu untersuchen. Als Ergebnis der Studie wird ein kultursensitives Online-Messinstrument zur Beurteilung der anhaltenden Trauerstörung entwickelt.

 
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VERTRAULICHKEIT

Diese Studie hat die Genehmigung der lokalen Ethikkommission erhalten. Jegliche Informationen aus dieser Studie, welche mit ihnen in Verbindung stehen, werden anonymisiert, verschlüsselt und vertraulich durch die Fachkräfte behandelt. Personenbezogene Daten werden nicht weitergegeben und nur verschlüsselt aufbewahrt. Das bedeutet, dass Personen welche die Verschlüsselung nicht kennen, keine Rückschlüsse zu ihrer Person machen können.
Alle Personen, welche Zugriff auf ihre Umfrage haben, unterliegen der Schweigepflicht und sind dem Datengeheimnis verpflichtet.

 

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"STUDIE ZUR ANHALTENDEN TRAUERSTÖRUNG"

 

ÜBER UNS

Wir sind eine Forschungsgruppe vom Lehrstuhl Psychopathologie und Klinische Intervention der Universität Zürich. 

Unsere Forschungsgruppe Untersucht Symptome von Trauer sowie Unterschiede in Trauerreaktionen in verschiedenen Kulturen.

 

AKTUELLE FORSCHUNG

Falls Sie Interesse an unserer Arbeitsweise haben, finden Sie anbei aktuelle Forschungsarbeiten von Dr. Clare Killikelly:

Killikelly C, Lorenz L, Bauer S, Mahat-Shamir M,Ben-Ezra M, Maercker A (2019) Prolonged Grief Disorder: Its co-ocurrence with Adjustment Disorder and Post Traumatic Stress Disorder in a bereaved Israeli general-population sample, Journal of Affective Disorders, 249, 307–314. https://doi.org/10.1016/J.JAD.2019.02.014

Zhou N, Yu W, Huang H, Shi G, Luo X, Song C, Xing Y, Wang J, Killikelly C(2018) Latent profiles of physical and psychological outcomes of bereaved parents in China who lost their only child, European Journal of Psychotraumatology, 9:1, 1544026, DOI: 10.1080/20008198.2018.1544026 


Killikelly C, Bauer S, Maercker A (2018) The assessment of grief in refugees and post-conflict survivors: a narrative review of etic and emic research. Frontiers in Psychology, Special Issue Refugee Mental Health9:1957.doi: 10.3389/fpsyg.2018.01957


Killikelly C, Maercker A (2018) Prolonged grief disorder for ICD-11: the primacy of clinical utility and international applicability. EUROPEAN JOURNAL OF PSYCHOTRAUMATOLOGY 2018, VOL. 8, 1476441 https://doi.org/10.1080/20008198.2018.1476441


Killikelly and Maercker (2018)Anhaltende Trauerstörung In A Maercker (Editor) "Traumafolgestörungen" (in press) ISBN 978-3-662-58469-9


Xiu and Killikelly(2018) A grief intervention embedded within a cultural practice, a case example for bereaved Chinese parents In A Maercker, E Heim, L Kirmayer (Editors) Cultural Clinical Psychology and PTSD, pp 219-233 ISBN: 9780889374973

 

KONTAKT

Ich hoffe Du hattest Spaß daran, Dir mein Projekt anzusehen. Kontaktiere mich, wenn Du mehr erfahren möchtest.

Dr. Clare Killikelly
Universität Zürich
Binzmühlestrasse 14
Zürich, 8050
Schweiz

+41 44 635 73 09

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